Warum ich ein Playbook für Führungskräfte geschrieben habe*

In vielen Gesprächen mit Führungskräften zum Thema KI erlebe ich immer wieder das gleiche Phänomen.

Aktuell bin ich viel unterwegs. Als Keynote-Speakerin bei Konferenzen, Gast in Podcasts, Moderatorin von Workshops, Beraterin in Unternehmen oder einfach nur als Teilnehmerin bei Netzwerkveranstaltungen.

Dabei erlebe ich in den vielen Gesprächen mit Führungskräften derzeit ein Phänomen beim Thema KI:

Alle reden darüber, wissen, dass KI gekommen ist um zu bleiben – aber es herrscht eine große Unsicherheit und mitunter auch Sorge darüber, mit KI einen wirklichen Mehrwert fürs eigene Unternehmen zu schaffen.

Dabei geht es nicht nur um die Kosteneffizienz von Token, sondern auch um die Art und Weise wie man KI zielführend einführt, wie man die Mitarbeitenden dazu motiviert, Neugier und Freude zu empfinden anstelle von Angst und Misstrauen. Natürlich werden in den nächsten Jahren viele Berufsbilder wegfallen, sich verändern. Aber genauso wird es viele neue Rollen geben und andere Kompetenzen benötigt werden.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich so rasant, dass kaum jemand von uns noch jeden Trend im Detail überblicken kann.

Wer jetzt versucht, KI rein über starre Vorgaben, Ansagen oder gar „Command & Control“ einzuführen, erzeugt bei den Teams vor allem eines: Überforderung oder leisen Widerstand.

Meine Überzeugung aus zahllosen Transformationen lautet deshalb:

„KI und Innovation benötigen eine passende Unternehmenskultur als Nährboden und Katalysator.“

Aber Kultur lässt sich nicht per Dienstanweisung verordnen. Ich habe zu viele Firmen erlebt, in denen schöne Kulturregeln an den Wänden hingen, ohne dass sie im Alltag irgendjemand gelebt hätte.

Kultur verändert sich nur, wenn wir als Führungskräfte bei uns selbst anfangen, Unsicherheiten offen ansprechen und Raum für echtes Ausprobieren schaffen.

Aus meiner eigenen Praxis als Führungskraft und Beraterin weiß ich: Das Nadelöhr ist fast nie die Technologie selbst – es ist unsere Unternehmenskultur.

In meiner Keynote „KI ist einfach. Unsere Kultur nicht.“ und in meinen Mini-KI-Workshops stelle ich ein paar Methoden und Tipps vor, die für mich in den letzten Jahren gut funktioniert haben.

Leider genügen die üblichen 30 Minuten Vortrag nicht, die Formate im Detail zu präsentieren – daher habe ich (wie angekündigt!) alle Methoden in einem Dokument etwas detaillierter beschrieben. Diese haben sich für mich sowohl in agilen Transformationen als auch bei der konkreten KI-Einführung schon mehrfach bewährt:

  • Hands-on statt Angst-on: Wie wir den Druck herausnehmen, indem wir Vorhaben ganz bewusst als Experimente rahmen.
  • Die 3V+W-Methode & Darda-Autos: Wie moderne Führung über Vision, Verantwortung, Vertrauen und Wertschätzung funktioniert – bildhaft erklärt an der Spielzeugkiste unserer Kindheit.
  • Praktische Formate gegen Silodenken: Niedrigschwellige Impulse wie der KI-Friday, interdisziplinäre KI-Challenge Days oder KI-Projekttage (Hackathons), die Teams ins Machen bringen und das Neudenken von Prozessen anstoßen.

Ich habe dieses Playbook als kompaktes, pragmatisches Handout geschrieben – als Ergänzung zu meinen Keynotes und Workshops, aber vor allem als Begleiter für Führungskräfte, die KI nicht nur verwalten, sondern im eigenen Unternehmen nachhaltig ins Rollen bringen wollen.

Interesse am vollständigen Playbook im PDF-Format oder auf der Suche nach neuen Impulsen für Führung im KI-Zeitalter?

Bitte einfach über das Kontaktformular anfragen!

*Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ich habe das Dokument geschrieben, um nicht immer wieder die darin beschriebenen Formate & Tipps neu erklären zu müssen.

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